Frauen und Haartransplantation

Hundertausende leiden mehr oder weniger sill vor sich hin: Frauen, die von einer Alopezie betroffen sind.
Immer  mehr Frauen, die unter Haarausfall leiden suchen nach Möglichkeiten, wie z.B. einer Haartransplantation. Das dies ein gangbarer Weg ist kann in folgendem Video verfolgt werden:  http://www.haartransplantation-bei-frauen.com/2012/11/21/beispiel-haartransplantation-frau-3026-transplantate , da auch sie eine langfristige Lösung ihres Problems wünschen. Letztlich sind sie unzufrieden damit, mit einer Perücke lediglich ihr dünner werdendes Haar abzudecken. Da männliche Betroffene bereits seit vielen Jahren von den Vorteilen einer Haartransplantation profitieren können, liegt der Gedanke nahe, auch bei Frauen eine Haartransplantation vorzunehmen.

Allerdings gibt es einige Probleme zu lösen. Anlagebedingter Haarausfall ist eine Bedingung, die bei beiden Geschlechtern zur Glatze führen kann. Allerdings sind die Symptome ihn nach Geschlecht sehr unterschiedlich. Bei Männern ist der Haarausfall in der Regel anlagebedingt. Er wird von Generation zu Generation durch die Gene von Vater oder Mutter weitergegeben. Lange Zeit war diese genetische Veranlagung nicht bekannt, aber neuere Studien haben die logische Vermutung bestätigt. Durch die genetischen Variationen kann es natürlich sein, dass beispielsweise der Bruder nicht unter Haarausfall leidet, der Betroffene aber schon eine fast vollständige Glatze hat.

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Männer und Glatze

Eine der häufigsten Probleme für Männer schon in jungen Jahren (bereits ab 16 Jahren) stellt die ihr Glatze dar. Der stetige Verlust der Haare, die in der Regel im Alter von 20-40 Jahren unaufhörlich voranschreitet, führt zu einem ebenso unaufhaltsamem vergrößern die kahlen Stellen auf dem Kopf. Manche Männer reagieren darauf mit dem Rasieren ihres Kopfes. Die Mehrheit findet dies aber nicht so attraktiv, und versucht einen Weg zu finden, den Haarverlust zu stoppen.

Je nach Umfang und Geschwindigkeit des Haarausfalls gibt es eine ganze Reihe von Optionen, die in Erwägung gezogen werden können.

Die klassische Behandlung von Haarausfall bei Männern erfolgt durch den Wirkstoff Finasterid (Handelsname beispielsweise Propecia), der auf das Hormonsystem wirkt. Auch wenn die Nebenwirkungen gering sind, suchen die Betroffenen oft nach natürlichen Alternativen.

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Finasterid gegen anlagebedingten Haarausfall

Finasterid (Handelsname Propecia) ist heute eines der wichtigsten Produkte zur Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls bei Männern, auch androgenetische Alopezie genannt. Haarausfall ist eine in der Regel nicht krankhafte Bedingungen, die bereits im frühen Alter von unter 20 Jahren auftreten kann. Meistens bleiben auch Verwandte unter einer ähnlichen Form von Haarausfall, was kaum verwundert, da die Ursachen eben in den Genen liegen. Frauen leiden in seltenen Fällen auch unter der männlichen Form von Haarausfall. Finasterid gegen anlagebedingten Haarausfall weiterlesen

Finasterid – Einfluß auf Stoffwechsel

In einer medizinischen Studie wurde geprüft, welchen Einfluß 1mg Finasterid zur Anwendung bei Haarausfall auf den Stoffwechsel nimmt. Dies ist für die langfristige Anwendung wichtig

Hier einige interessante Ergebnisse:

Ziel der Studie
Haarausfall oder Androgenetische Alopezie wird als Risikofaktor für kardiovaskuläre Krankheiten, Glukosemetabolismusstörungen und gutartige Prostatahyperplasie und/oder -krebsgeschwür erkannt. Finasteride, verwendet für die Behandlung der androgenetischen Alopezie mit einer Dosis von 1mg täglich ist ein wirkungsvoller Hemmer der Typ II 5alpha-Rreduktase, das Enzym, das für die Umwandlung des Testosterons zum Dihydrotestosteron verantwortlich ist. Neue Studien berichteten, dass Dihydrotestosteron auch eine Rolle im Fettmetabolismus spielen könnte. Es erschien sinnvoll zu prüfen, ob eine Finasterid – Behandlung der androgenetischen Alopezie einige Eigenschaften des metabolischen Syndroms verbessert.

Methoden der Studie.

Wir überprüften 12 Männer mit vorzeitiger Glatzenbildung (Alter < 30 mit Grad 3 oder mehr auf der Norwood/ Hamilton-Klassifikation). Hormonale Blutspiegel und metabolische Parameter und Insulintoleranztests wurden für alle Personen durchgeführt. Finasterid (1 mg/Tag) wurde für 12 Monate angewendet. Das hormonale Profil- und Lipidspektrum wurden nach 4, 8 und 12 Monate der Behandlung überwacht und die Insulintoleranztests wurden nach 12 Monaten der Behandlung wiederholt.

Resultate der Studie 
Nach der Behandlung mit Finasterid wurden die erwarteten Änderungen im Steroidspektrum gesehen, nämlich eine Abnahme am Dihydrotestosterone und Zunahme des Testosterons, des Androstenedion und des freien Testosteronindex. Wir beobachteten eine Anfangszunahme des Gesamtcholesterins und HDL- und LDL-Cholesterin, die sich mit verlängerter Behandlung stabilisierten. Wir fanden eine bedeutende Abnahme an Hämoglobin HbA1c und die Insulinresistenz zeigte nur eine grenzwertige Abnahme.

Zusammenfassung
Finasterid ist ein leistungsfähiger Hemmer der 5alpha-Reduktase sogar in den niedrigen Dosen von 1mg/Tag. In den Männern, die mit dieser Dosis für 12 Monate behandelt wurden, beobachteten wir kleine Unterschiede bezüglich des metabolischen Profils mit geringfügiger Verbesserung der Glukosemetabolismus-Regelung.

Quelle:
Duskova M; Hill M; Starka L
Titel: Changes of metabolic profile in men treated for androgenetic alopecia with 1 mg finasteride.
Quelle: Endocrine regulations; VOL: 44 (1); p. 3-8 /201001/

Finasterid – Wirkung in der Praxis

Ohne Zweifel bildet Finasterid bei anlagebedingten Haarausfall von Männern die Standardtherapie nach heutigem Stand . Trotzdem oder gerade deshalb ist es auch wichtig, die Erfolgsaussichten einer derartigen Behandlung exakt zu kennen. In einer kritischen Analyse haben 2 Wissenschaftler die vorliegenden Studien zusammenfassend analysiert und bewertet. Finasterid – Wirkung in der Praxis weiterlesen

Finasterid und Erythema anulare centrifigum

Finasterid gehört zu den gut verträglichen Mitteln gegen Haarausfall. Allerdings gibt es auch hier einige seltene und ungewöhnliche Nebenwirkungen, die durch Finasterid generiert werden können. Alle diese Erscheinungen ist das Erythema anulare centrifigum , ein Ausschlag mit Rötungen, der im Randbereich eine charakteristische feinlammellöse, nach innen gerichtete halskrausenartige (collerettartige) Schuppung aufweist. Dieses Beispiel zeigt, dass es immer sinnvoll ist, den behandelnden Arzt die gesamte Medikation mitzuteilen, damit dieser nach solchen unerwarteten Wirkungen suchen kann.